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И ещё немецкий

So...
Когда там у меня первая запись про немецкий появилась? Почти четыре года назад.

В общем, моё сегодняшнее сочинение по литературе. Вернее даже, не по литературе, просто на паре по литературе пришло в голову.

Mit gewissem Humor dachte er, was für ein Glück, Chen ist kein Schwarze. Zwei tote Schwarze in einem Tage wären zu viel, er wollte nicht als Rassist gelten. Chen hätte getötet werden sollen, daran hatte schon Lorenz keine Zweifel. Der Platz an der Tafel endete allmählich. Und dieser bebrillte Hurensohn schrieb und schrieb weiter.
Lorenz guckte zur Wand an und wandte sich sofort weg. Wenn Chen seinen Blick fühlte und verfolgt würde, dann hätte er die Flecke an der Wand bemerkt. Lorenz wollte Chen nicht töten. Chen mochte ihn gut, na, wie viel einer dicken Nerd gefallen kann. Ehrlich gesagt wollte Lorenz überhaupt niemanden mehr töten. Es war ihm schon genug, Dolores zu umbringen. Ihr linkes schwarzes Bein hing hinter der zweiten Tafel. Man konnte es nur vom Lehrplatz sehen. Mindestens, so hoffte Lorenz. Vielleicht ein paar Schritte zur Seite und dann… Er drückte die Pistole unter den Tisch fest. „Entspann dich Kumpel. Wir sind tief in den Arsch, aber dank dieser alten Schlampe waren wir schon lange da. Nun ist es nur eine Frage der Tiefe“.
„Tote Schlampe“ korrigiert er sich selbst.
Lorenz erinnerte sich nicht, wie er Dolores getötet hatte. Sie war aber tot und es ist schon gut. Es wäre besser gewesen, wenn ihre widerliche Stimme in seinem Kopf zu Schweigen gebracht worden wäre, aber Lorenz hoffte, es kommt mit der Zeit. „Falls du mehr über die Details nachgedacht hat…“
„Fick dich, tote Fotze“ – murmelte er. Laut, wie es sich herausstellte. Chen drehte sich um.
„Herr Schröder?“
„Ja?“
„Haben Sie etwas gesagt?“
„Gar nicht“
„Aber ich habe gehört“ Chen nahm seine Brille ab. Lorenz wünschte sich, dass dieser Schlappschwanz mit ganz China durch den Boden fällt. Doch, er ist wahrscheinlich ein Rassist. Obwohl wen es jetzt interessiert. Gott weiß, Lorenz machte alles um das Leben armen Bastard zu retten.
Chen handelte immer nach einem Algorithmus. Zuerst zeigte er seine Hausaufgabe, die wurde in kalligrafischer Aufschrift geschrieben. Danach erziel er lang und langweilig, was für eine Ehre es ist, von einem so berühmten Lehrer zu lernen. Nach seiner eigenen Meinung war Lorenz weder berühmter noch ein guter Lehrer, aber das Bronzeschild an der Tür rief wortwörtlich: Doktor L. Schröder ist: 1. verdammt gut 2. verdammt teuer. In Absatz 3 heißt es, dass Herr Schröder auch reich ist, was gar nicht stimmte. Zwei Drittel seines Gehalts wurde von dem Institute genommen. Lorenz war nur eine lebendige Werbung.
Und am Ende des Unterrichtes schrieb Chen seine verfickte Formeln an die Tafel. Es war eine echte Qual. Einerseits war es immer schlecht, so schlecht, dass Lorenz jedes Mal sich bemühen musste, um nicht zu lachen. Andererseits war es endlos und Lorenz musste sich erinnern, dass jede Stunde mit diesem jungen Genie eine Menge Geld kostet. Chef schrieb auf eine Seite der Tafel, dann drehte sie um und dann…
Die Leiche von Dolores lag in einer engen Nische zwischen den Tafeln. Wenn der Platz auf der Tafel endet, wird Chen sie umdrehen. Lorenz konnte ihn nicht aufhalten. Wenn Chen in der richtige Stimmung war, konnte niemand seinen verdammten Algorithmus aufbrechen. Mit etwas Trauer, dachte Lorenz, wer weiß, vielleicht hat der arme Hurensohn wirklich geniale Ideen. Mindestens kann er es entwickeln. Aber wie gesagt, Lorenz wollte ihm helfen. Mehrmals sagte er, Mensch, heute können wir ohne gewöhnlichen Unterricht bleiben. Chen wählte selbst sein Schicksal.
Noch eine Ziele. Noch eine Reihe verrückter Formeln. Handelt es sich um eine Perpetuum Mobile oder eine Kaffeemaschine?
Lorenz spürte, wie Blut in den Ohren rauscht. Der Herzschlag war überraschend langsam, aber stark und laut.
Die letzte Ziele, eine kleine Brücke zu toten Dolores. Letzte Buchstaben, letzte Symbolen.
Chen legte seine Hand auf die Tafel. Lorenz schloss die Augen. Er wartete auf einen Schrei.
Die Tafel knarrte.
Tags: deutsch
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